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Dom zu Spiegelberg – Wende vor dem Ende

Wie bereits mehrfach berichtet, ist der Dom zu Spiegelberg noch nicht fertig gestellt. Zuletzt kommunizierte Dombaumeister Thomas Denzler den 31. Mai 2026 als Fertigstellungstermin.

Doch nun, sozusagen auf den letzten Quadern, gibt es noch eine überraschende Änderung im Management. Der Dombaumeister wirft hin. Grund für seinen überraschenden Ausstieg sei der große öffentliche Druck, der nicht zuletzt durch Dominspektor Olaf Hintze aufgebaut wurde. Nachdem zuletzt sogar die BILD-Zeitung berichtet hatte, nahmen die öffentlichen Schmähungen überhand, es kam sogar zu Drohungen gegenüber der weit verzweigten Denzler-Familie. Denzler sah sich gezwungen, die Reißleine zu ziehen.

Und er hat schon ein neues Betätigungsfeld gefunden. „Ich habe eine Ausbildung zum Dombraumeister bei der bekannten Kölsch-Brauerei des Kölner Doms begonnen“, berichtet er begeistert. „Hier sind alle mit Herzblut bei der Sache und haben eine emotionale Bindung zum Produkt“.

Liebe auf den ersten Schluck

Der Legende nach wird Kölsch wahlweise mit Weihwasser gebraut oder veredelt mit Freudentränen, die von heimkehrenden Kölnern beim Anblick des Doms vergossen werden.
Das lässt sich nicht bestätigen. Dass es aber mit Liebe zur Stadt und ganz viel Heimatgefühl gebraut wird, auf jeden Fall. Und mit Hopfen und Malz, natürlich.

Verantwortung und Ähre

„Den Dom zu bauen hat 600 Jahre gedauert. In Köln ist Arbeit eben nicht alles, sondern alles in Arbeit.“ Diese Einstellung hatte sich Denzler auch in Spiegelberg zu eigen gemacht, hat damit aber im schwäbisch-pietistisch geprägten Umfeld nur verständnisloses Kopfschütteln geerntet. 
Doch spätestens beim Bierbrauen hört auch in Köln die lässige Leichtigkeit des rheinischen laissez faire auf. Der Braumeister in spé ist sich seiner Verantwortung bewusst, das Kölsch so zu brauen, das es dem Wahrzeichen der Stadt zur Ehre gereicht. „Die regelmäßige Überprüfung des Produkts ist eine meiner angenehmsten Pflichten“, so Denzler.

Wie geht es in Spiegelberg weiter?

Während Denzler sein Glück am rheinischen Ufer gefunden hat, blieb man in Spiegelberg erst mal ratlos zurück. Der Versuch, Denzler umzustimmen, scheiterte ebenso wie eine Mediation mit allen Beteiligten.
Doch so kurz vor der Fertigstellung wollte man die Kelle nicht vom Dom werfen. Nach eingehender Beratung fand man eine nahe liegende Lösung. „Wer inspizieren kann, sollte auch Ahnung haben“, bringt es Polier Hubert Steffny auf den Punkt. Gesagt, getan. Dombauinspektor Olaf Hintze wurde engagiert und übernimmt nun bis zur Fertigstellung die Bauleitung. Ob seine berufliche Erfahrung (Vorstand im Modellfliegerclub Rödelheim, Abteilungsleiter Abfüllung bei Coca Cola) dafür ausreicht, wird sich zeigen. Es gibt in Spiegelberg diesbezüglich schon einige kritische Stimmen, aber man übt sich notgedrungen in Zweckoptimismus. „Der soll sei Gschäft macha ond mänätsche, ond ons en Ruhe schaffa lassa!“, so einer der Bauarbeiter. Zudem wird Hintze durch seine langjährige Erfahrung als Langstreckenläufer Durchhaltevermögen attestiert. „Ein Dombau ist wie ein Marathon: am Schluss kommt der Mann mit dem Hammer“, wird Hintze zitiert.

Zustimmung seitens der Behörden

Mittlerweile liegen die Genehmigungen des Bürgermeisters und des Landrats (der Landkreis ist zu 25% am Bau beteiligt) vor. „Im Vorstellungsgespräch hat Hintze einen ganz passablen Eindruck gemacht“, so Landrat Dr. Sigel. „Er muss ja kein Flugzeug pilotieren, sondern nur eine Kirche bauen, das wird er schon hinbekommen.“

Fertigstellungstermin verzögert sich erneut

Der neue Dombaumeister hat seine neue Aufgabe vor einer Woche angetreten und sich mittlerweile einen Überblick über den aktuellen Stand der Bauarbeiten verschafft. Ob der geplante Fertigstellungstermin zu halten ist, sei fraglich. „Aber spätestens mit der Eröffnung von Stuttgart 21 werden auch wir fertig sein“.

Änderung der Architektur

Nach Informationen der mit dem Bau betrauten Bauzeichnerin Karin P. plant Hintze gravierende Änderungen in der Architektur des Doms. Die Denzler-Diagonale war Hintze schon lange ein Dorn im Auge. Sie soll nun durch den Hintze-Ellipsoid und das Olav-Oval ersetzt werden. Dazu müssen aber Teile des Bauwerks abgetragen und neu aufgebaut werden, damit die Statik stimmt. „Mich erinnert das an den Ego-Trip im Weißen Haus“, so 
K. P., die ihren vollen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte.

Wir werden auf jeden Fall weiter über den Fortschritt am Spiegelberger Dom berichten.
Und bei Gelegenheiten auch die Braukünste des ehemaligen Dombaumeisters inspizieren.

© METhoDe (Mental Engineering Thomas Denzler), erzeugt durch KI (Kreativer Intellekt)

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